Ehrliche Beschriftungen: Was der Sprachumschalter wirklich tut
Die Arbeit dieser Woche drehte sich vor allem darum, die Lücke zwischen dem zu schließen, was unsere Oberfläche behauptet, und dem, was sie tatsächlich tut. Beispiel Sprachumschalter: Das aria-label beschrieb das Element früher allgemein. Jetzt ist es an die tatsächliche Zielsprache gekoppelt — die Beschriftung sagt, wohin der Knopf dich schickt, nicht bloß "Sprache ändern". Wir haben einen End-to-End-Test (locale-switcher.spec.ts) ergänzt, damit das so bleibt, denn eine Behauptung, die man nicht prüft, ist nur eine Hoffnung.
Der Blog-Index hatte ein ähnliches Ehrlichkeitsproblem. Er zeigte Beiträge in Sprachen an, in denen der Inhalt gar nicht wirklich existierte — etwa ein deutscher Titel, der auf einen englischen Text verweist. Wir haben Index, Tag-Seiten und Vor/Zurück-Navigation auf Beiträge beschränkt, die im angefragten Locale echten Inhalt haben, und einen Test (blog-locale-filter.test.ts) geschrieben, um das Verhalten festzunageln. Wer wissen will, ob es funktioniert, führt den Test aus; verlasst euch nicht auf den Fließtext.
Dazu kamen: bernsteinfarbener Text an fünf Stellen auf WCAG-AA-Kontrast gehoben, die Navigation aufgeräumt (Forum von der Hauptnavigation in den Footer verschoben) und eine kleine, aber reale Unterscheidung im Hautrein-Leitfaden geklärt — Schnaps gegenüber Likör, was nicht dasselbe ist und auch nicht so beschrieben werden sollte. Kleine Korrekturen, aber jede verringert den Abstand zwischen Karte und Gebiet.